Vorklärung einer industrieller Kläranlage
Überlastungen im Reinigungsprozess durch nicht abbaubare, toxische oder hemmende Stoffe können die Vorklärung Ihrer industriellen Kläranlage verschlechtern und sogar Grenzwertüberschreitungen verursachen. Hohe CSB-Zulauffrachten führen zu einem erhöhten Energiebedarf bei der Belüftung der biologischen Klärung und so zu höheren Betriebskosten. Häufig führen hierbei geruchsbildende Stoffe wie z.B. reduzierte Schwefelverbindungen zu weiteren Sorgen. Eine schlechte Außenwirkung aber auch Schäden an der Bausubstanz und in den Kanälen sowie Probleme beim Arbeitsschutz können die Folge sein.
Deshalb entwickeln wir speziell auf diesen Anwendungsfall abgestimmte effektive und nachhaltige Lösungen und begleiten den Betreiber bei Bedarf bis zur vollständigen Problembeseitigung.
Ihre Situation
Ihre Situation – unsere Aufgabe
CSB Reduktion/ Entlastungsfällung
Ist die CSB-Fracht in Ihrer Vorklärung zu hoch, kann es zu einer Überlastung bzw. Hemmung des biologischen Klärprozesses kommen. Nicht abbaubare toxische oder hemmende Inhaltsstoffe sowie lipophile Stoffe können die Funktion der biologischen Kläranlage verschlechtern.
Rufen Sie uns an und wir helfen Ihnen den CSB-Wert zu regulieren. Gemeinsam erarbeiten wir ein Vorbehandlungskonzept. Wir führen Fäll- und Flockungsversuche durch, sowie Labor-Analysen zur Wirksamkeitsprüfung. Anhand der Ergebnisse evaluieren wir, welche Maßnahmen erfolgen und welche Produkte zur jeweiligen Zielerreichung – z.B. CSB-Reduktion – eingesetzt werden müssen.
Sollte eine Entlastungsfällung in der Vorklärung Ihrer Anlage nötig sein, können gemäß des erstellten Konzeptes die erforderlichen Fällmittel bzw. Flockungs- und Koagulationsmittel bestimmt werden. Unser Team organisiert dann die zeitnahe Anlieferung.
Geruchselimination
Faulungsprozesse bzw. die Reduzierung von Sulfat führen zur Bildung von Schwefelwasserstoff (H2S) und angefaultem Abwasser. Dies fördert die Entwicklung von Fadenbakterien in der Kläranlage. H2S ist zudem die Ursache von Betonkorrosion im Kanal oder anderen Anlagenteilen. Aufgrund der hohen Toxizität von H2S sind die Grenzwerte aus Arbeitsschutz-Sicht unbedingt zu beachten, vor allem in Bezug auf Arbeiten im Kanalsystem.
Bemerken Sie einen fauligen Geruch in Ihrer Anlage? Nehmen Sie am besten umgehend Kontakt mit uns auf. Wir beurteilen Ihre Situation vor Ort und beraten Sie, welcher Produkteinsatz erfolgversprechend ist, um die Faulungsprozesse zu stoppen, entstandenes H2S zu binden und unangenehme Gerüche zu eliminieren:
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Zur Elimination von Gerüchen und Bindung von Schwefelwasserstoff können Eisensalze eingesetzt werden.
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Um eine Reduzierung von Sulfat zu H2S zu verhindern, setzen wir auf den Einsatz von Nutriox®.
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Renosan ist ein natürliches Produkt, das durch biologische Oxidationsprozesse Gerüche wirkungsvoll reduziert
Nach Beurteilung der Situation vor Ort gibt es in Einzelfällen auch die Möglichkeit der Auslegung einer Belüftung im Bereich der Vorklärung. Die technischen Details, abgestimmt auf Ihre Anlage, erklärt Ihnen unser erfahrener Verfahrenstechniker.