Empfehlung - lesen Sie in der 10. Ausgabe der gwf Wasser+Abwasser

"Inbetriebnahme der aeroben Abwasserreinigung einer Papierfabrik",

ein Beitrag von Dr.-Ing. Benjamin Simstich (H2Ortner / Außendienst Industriekunden)

 

Während der Trend immer stärker weg von Zeitungs- und Printmedien hin zum Onlineformat geht, kämpfen Papierfabriken mit den fehlenden Einnahmequellen. So auch bei einer Papierfabrik, die unser Außendienstingenieur Benjamin Simstich betreut. Ihre Produktion wurde auf Wellpappenrohpapier umgestellt, dem Ausgangspapier für z. B. Verpackungskartons, ganz im Sinne des zunehmenden Marktpotentials von Onlinebestellservices. Was wie eine folgerichtige Entscheidung klingt, erforderte in der realen Umsetzung jedoch einen langen und komplexen Prozess für viele beteiligte Personen und Zulieferfirmen.

Die Papierbranche unterliegt einem Strukturwandel, das ist nichts Neues.  Das ist auch nicht das Thema des Beitrags. Er handelt vielmehr von einem wichtigen Teilabschnitt in der Umstrukturierung: dem aufwändigen Umbau der firmeneigenen Abwasseranlage bis zur Anlaufphase der neuen Papiermaschine bei diesem speziellen Kunden. Von dem logistischen Aufwand eine leere Biologie mit 15.500 m3 Belebtschlamm zu starten, dann in einer mehrwöchigen, ungeplanten Bauverzögerung durchzufüttern und trotzdem eine funktionsfähige Biozönose heranzuzüchten: ein Mammutprojekt!

Die Abwasserreinigung der Zellstoff- und Papierindustrie ist seit 20 Jahren das Spezialgebiet von Dr. Benjamin Simstich. Als Außendienstingenieur löst er für die H2Ortner GmbH beim Kunden vor Ort technische Probleme rund ums Abwasser.  Dazu zählt auch die chemische Fällung/Flockung in Industriekläranlagen anderer Branchen in ganz Deutschland und Österreich. Wir freuen uns über seinen erfolgreichen Beitrag, sowohl für die Papierfabrik als auch für den Vulkan Verlag!

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie weitere Informationen möchten!